2014

Übersetzer persönlich
mit Regina Rawlinson
11.12.2014

Regina Rawlinson stellt drei übersetzende Überraschungsgäste vor, die auf ihrem spannenden Lebensweg (vielleicht über Um-, Ab- oder auch Schleichwege) irgendwann beim Übersetzen angekommen sind.

Nutzen Sie die Gelegenheit, KollegInnen näher kennenzulernen, die für Sie bis jetzt vielleicht nur ein Name auf unserer Mitgliederliste waren oder ein Gesicht bei einer Veranstaltung.

Darüber hinaus möchten wir natürlich auch wieder unseren vorweihnachtlichen Büchertisch aufbauen. Bitte bringen Sie überzählige Belegexemplare zum Tauschen und Verschenken mit. Hier haben schon viele das ideale Weihnachtsgeschenk gefunden.

Da leider erfahrungsgemäß am Ende des Abends immer zahlreiche Bücher liegen bleiben, möchten wir ganz besonders herzlich auch die KollegInnen, die in diesem Jahr vielleicht nichts zum Büchertisch beisteuern können, einladen, sich nach Herzenslust zu bedienen.


Der starke Tobak des Monsieur Brassens
Texte zwischen Lied und Literatur
13.11.2014

Ralf Tauchmann singt Georges Brassens auf deutsch und französisch

Georges Brassens (1921-1981) ist einer der Großen des französischen Chansons des 20. Jahrhunderts. Mit seinen äußerlich oft einfach daherkommenden, aber inhaltlich tiefgehenden Texten voller Sprach- und Wortwitz hatte er sich über Jahrzehnte in das Herz vieler Franzosen gesungen.

Der Übersetzer und Sänger Ralf Tauchmann aus Radebeul bei Dresden singt eine Auswahl seiner Übertragungen der Chansons von Brassens: augenzwinkernde bis derb-freche Lieder um aberwitzige Situationen der menschlichen Lebens- und Liebeskomödie.

Die ersten beiden Bände seiner kompletten Brassens-Nachdichtungen sind in einer zweisprachigen kommentierten Ausgabe im Eigenverlag NachLese Radebeul erschienen.


Nette Geste! Aber wie sag ich‘s auf Deutsch?
Vortrag mit Diskussion – mit Christiane Buchner
15.10.2014


„Der Gläserne Übersetzer“: Literaturübersetzen live
mit Martina Tichy und Ursula Wulfekamp
30.09.2014

Zum 30. September, dem „Internationalen Übersetzertag“, wartet wieder eine ganz besondere Erfahrung auf das Publikum:

Es darf das Handwerk (und die Kunst) des literarischen Übersetzens live kennenlernen, zwei Übersetzerinnen beim Schnitzen, Hobeln und Feilen am Text über die Schulter schauen und mit ihnen gemeinsam an Problemen knobeln, basteln und tüfteln, eine Übersetzung im Entstehen begleiten.

Martina Tichy übersetzt an diesem Abend eine Passage aus Banjo – A Story Without a Plot des jamaikanischen Dichters und Autors Claude McKay (1889-1948),

Ursula Wulfekamp befasst sich mit dem zeitgenössischen Sachbuch The Wild Oats Project der amerikanischen Journalistin Robin Rinaldi. Mittels Projektion kann das Publikum Originaltext und entstehende Übersetzung mitlesen, dabei unmittelbar verfolgen, welche Schwierigkeiten sich beim Übersetzen ergeben, und aktiv an Lösungsversuchen mitwirken.


Verleihung des Arbeitsstipendiums des Freistaats Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer 2014 an Axel Monte
07.07.2014

Wir gratulieren!

Im Anschluss an die Verleihung findet ein kleiner Empfang statt. Das Ministerium würde sich sehr freuen, an diesem Abend möglichst viele Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen. Hier die Pressemitteilung des Ministeriums zur Verleihung: „Das mit 6.000 Euro dotierte Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern für ein literarisches Übersetzungsprojekt 2014 geht an den Übersetzer Axel Monte aus München für die Erstübersetzung des Prosawerks »A Vision« (1937) des irischen Literaturnobelpreisträgers William Butler Yeats. Die Übersetzung soll 2015 zum 150sten Geburtstag des Autors im Alfred Kröner Verlag (Stuttgart) erscheinen. »A Vision« stellt einen spirituell-philosophischen Schlüssel zum Gesamtwerk Yeats‘ dar. Dennoch liegt es bis heute nicht in deutscher Übersetzung vor. Axel Monte leistet mit dieser Erstübersetzung, so die Jury, einen wichtigen Beitrag zur Yeats-Rezeption im deutschsprachigen Raum.“

Nach der Verleihung des Stipendiums wird Axel Monte mit dem St.Galler Schriftsteller und Herausgeber Florian Vetsch über die Arbeit des Übersetzers sprechen und Klangkünstler Kalle Laar öffnet für uns sein Soundmuseum.

Verleihung des Stipendiums: Bernd Sibler (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst)

Werkstattgespräch: Florian Vetsch
Musik: Kalle Laar


Ein Abend rund ums E-Book
Ein Abend mit Uta Rupprecht
05.06.2014

„Das E-Book verändert den Buchmarkt – wie und in welcher Weise betrifft das die Literaturübersetzer? Welche Folgen hat der wachsende E-Book-Anteil an den Buchverkäufen, wie wandeln sich die Produktionsbedingungen, was ist bereits geschehen, was steht uns noch bevor? Welche Trends sind absehbar? Und worauf sollten wir uns als literarische Übersetzer einstellen?

Das sind die Leitfragen für das Impulsreferat von Uta Rupprecht und die hoffentlich lebhafte Diskussion.


Fokus Tatort: Operative Spurenauswertung
08.05.2014

Ein Abend mit Diplom-Biologe Dr. sc. hum. Martin Schulz.

ÜbersetzerInnen von Kriminalliteratur und Thrillern haben oftmals nicht nur mit dem Stil des Autors zu kämpfen, sie bewegen sich auch in einer Welt realer Fakten, zu der ihnen mitunter das Insiderwissen fehlt. Wir wollen versuchen, dem abzuhelfen, indem wir Fachleute einladen, die über ihr Spezialgebiet referieren.

Die vierte Veranstaltung in dieser Reihe ist dem Thema Spurenauswertung gewidmet.

Unser Referent, Diplom-Biologe Dr. sc. hum. Martin Schulz, berichtet u.a. aus seiner Arbeit an Tatorten und in den Laboratorien des Instituts für Rechtsmedizin. Nach einem allgemeinen Einführungsvortrag wird er allen anwesenden ÜbersetzerInnen für weitere Fragen zur Verfügung stehen.


Im Paralleluniversum der Komik: P.G. Wodehouse in deutscher Übersetzung
Ein Abend mit Thomas Schlachter und Ursula Wulfekamp
10.04.2014

In der englischsprachigen Welt gilt Pelham Grenville Wodehouse (1881–1975) vielen als der größte komische Autor überhaupt. Jedes seiner fast hundert eskapistischen Bücher entführt den Leser in ein »Never-Never-Land des verweigerten Erwachsenseins« (Werner von Koppenfels).

Nirgendwo sonst – vom Slapstick der Stummfilmzeit vielleicht abgesehen – wird das Erhabene so zuverlässig gestürzt, fliegen Autoritätsfiguren derart krachend auf die Nase. Der Witz dabei: Wodehouse’ Komik vollzieht sich im rein Sprachlichen – durch verballhornte Zitate, haarsträubend schiefe Vergleiche und flirrende Wechsel zwischen den unterschiedlichsten Registern.

Thomas Schlachter hat für die Zürcher Edition Epoca ein Dutzend Wodehouse-Titel ins Deutsche gebracht. Im Gespräch mit Ursula Wulfekamp erzählt er aus dem Leben des Autors, spricht von der Herausforderung, eine deutsche Entsprechung für dessen hochelaborierten Stil zu finden, und verrät, weshalb das Vergnügen, Wodehouse zu lesen, eigentlich nur noch von einem zweiten Vergnügen übertroffen wird: Wodehouse zu übersetzen!


Sonderveranstaltung zum Thema Allgemeine Vergütungsregel
17.03.2014

Luis Ruby, Mitglied der Honorarkommission, wird am Montag 17. 03. über die mit Hanser und anderen Verlagen ausgehandelte Gemeinsame Vergütungsregel informieren, über deren Annahme auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VdÜ in Köln am 29.03. abgestimmt wird.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!


Literatur ohne Grenzen – Sprachen der Welt
Tschechisch mit Kristina Kallert

13.03.2014

Co Čech, to muzikant – wer Böhme ist, ist Musikant, sagt eine Redewendung, und bestimmt ist es auch so, dass viele – zumal in München – schon einmal Antonín Dvořák und Leoš Janáček gehört haben, Namen wie Karel Jaromír Erben, Svatopluk Čech, Karel Čapek und Rudolf Těsnohlídek aber als böhmische Dörfer empfinden.

Dabei sind es ihre Texte, die den uns vertrauten Kompositionen zugrunde liegen. Tschechische Literatur – das ist hierzulande vor allem Jaroslav Hašeks Braver Soldat Švejk und Milan Kunderas Leichtigkeit des Seins. Vielleicht noch dieses oder jenes aus der Zeit nach 68. Doch wer ist sich bewusst, dass am Anfang der modernen tschechischen Prosa zwei Frauen standen: Božena Němcová und ihre Babička [Großmutter]. Heldenepos hingegen Fehlanzeige. Auch keine Tragödie schillerscher Art. Spottverse à la Heine allerdings schon, und bis heute verehren die Tschechen ihren Havlíček über alles. Personen, Ikonen, Traditionen.

Die Übersetzerin Kristina Kallert will mit Einblicken in die tschechische Literatur zu individuellen Entdeckungsreisen ermuntern und für den Wanderer durchs Unbekannte erste Marksteine setzen.


19. Ordentliche Mitgliederversammlung
13.02.2014

Die vorläufige Tagesordnung umfasst folgende Punkte:

1) Begrüßung mit Feststellen der Beschlussfähigkeit
2) Verlesen der Tagesordnung. Änderungs- und Ergänzungsanträge zur Tagesordnung.
3) Rechenschaftsbericht
a) Rückblick auf die Arbeit des MÜF im vergangenen Jahr
b) Ausblick
4) Bericht der Schatzmeisterin
5) Bericht der Kassenprüfer
6) Entlastung des Vorstands
7) Wahl der neuen Kassenprüfer
8) Diskussion des Rechenschaftsberichts und der Arbeit des Vereins
9) Anträge und Vorschläge zu den zukünftigen Aktivitäten des Vereins

Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen. Wer aus dringendem Anlass verhindert ist, möge bitte einem anderen Mitglied eine schriftliche Vollmacht erteilen, in seinem Namen abzustimmen, damit die Beschlussfähigkeit gesichert ist. Eine Bitte des Vorstands: Es wäre uns sehr lieb, wenn Sie Ihre Vollmacht einem Nicht-Vorstandsmitglied mitgeben könnten.


Metaphern – Übertragenes übertragen.
Ein Abend mit Andrea Ott
09.01.2014

Allerlei Wissens- und Bedenkenswertes rings um die Metapher, unter besonderer Berücksichtigung translatorischer Fallstricke und Rettungsanker. Was gibt es für Metaphern, wozu sind sie gut, wie transportiere ich sie in meine Sprache und welche Schleichwege beschreite ich, wenn es schwieriger wird als „an old flame“ = „eine alte Flamme“?

Prinzipiell sprachübergreifendes Referat, aber Beispiele vorwiegend aus dem Englischen.



VERANSTALTUNGEN DER VERGANGENEN JAHRE:
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