2004

Übersetzer persönlich
09.12.2004

Man sieht sich, man trifft sich, man plaudert, aber man kennt sich kaum. Damit dies wenigstens in unserem internen Kreis nicht so bleibt, wird Rosemarie Tietze drei KollegInnen aus ihrer Übersetzerklause locken, um sie uns vorzustellen.

Im Gespräch werden drei Lebensläufe aufgedröselt, von Vorlieben und Erfahrungen berichtet. „Nicht nur, damit wir uns gegenseitig besser kennenlernen; bei unserem so wenig normierten Beruf ist jede individuelle Ausprägung der Tätigkeit ‚Literaturübersetzen‘ schon selbst so etwas wie ein Kunstwerk – oder nicht? Wer am 9. Dezember ‚drankommt‘, soll nicht vorher verraten werden. Ein bißchen Weihnachten muß sein.“


Narrisch literarisch
Ein Abend mit Barbara Kleiner, Thomas Merk, Martina Tichy u.a.
11.11.2004

Lustiges, Launiges, Kurioses, Kurzweiliges, Schrulliges, Skurriles: Pünktlich zum Faschingsauftakt schlüpfen die Meister der literarischen Masken in ihre Verkleidungen und präsentieren den Karneval der Übersetzer. Stimmen Sie sich ein auf die närrische Saison und staunen Sie darüber, was für Kapriolen die Sprache schlagen kann! Texte von und mit Münchner Übersetzern, darunter Barbara Kleiner, Thomas Merk und Martina Tichy.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch Klangbilder von und mit Rainer Huebsch und Werner Weinelt


Informationsveranstaltung
14.10.2004

Gabi Gockel berichtet von der Buchmesse,

Thomas Merk von den „Wolfenbütteler Gesprächen“ des VdÜ.


Der beste Hund der Welt
Ein Abend mit unserer Freiburger Kollegin Adelheid Zöfel
16.09.2004

Adelheid Zöfel stellt ihre Übersetzung von Sharon Creechs intelligent witzigem Kinderbuch Der beste Hund der Welt (S. Fischer Verlag) vor. Creech lässt den zehnjährigen Schüler Jack in tagebuchartigen Gedichten erzählen, wie er den Weg zur Poesie findet. Die Lehrerin bringt ihn dazu, William Blake, Robert Frost und andere Koryphäen der englischsprachigen Literatur zu studieren – auch diese Gedichte finden sich in der deutschen Ausgabe von Adelheid Zöfel neu übersetzt – und irgendwie nachzudichten.

Und ehe Jack es sich versieht, schreibt er seine eigenen Gedichte – am liebsten über seinen Hund Sky. Dabei merkt er, dass er damit seine Gefühle zum ersten Mal in Worte fassen kann. Adelheid Zöfels Übersetzung vermittelt wunderbar den Kontrast zwischen der Direktheit des kindlichen Ausdrucks und der Erhabenheit der Poesie.


Sommerfest bei Friederike Hausmann
10.07.2004


Workshop: Sprachübergreifende Übersetzerwerkstatt
mit Regina Rawlinson
13.05.2004

Im Kreise erfahrener KollegInnen läßt es sich gleich viel besser feilen, hobeln und schmirgeln. Beim gemeinsamen Basteln soll sich auch schon so manches Brett vor dem Kopf schlagartig verflüchtigt haben.


Stendhal „Rot und Schwarz“
in der Übersetzung von Elisabeth Edl
Lesung mit Michael Krüger. Einführung: Elisabeth Edl.
19.04.2004

1830 erschien in Paris „Rot und Schwarz“, der Roman über Liebe und Macht, Ehrgeiz und Selbsttäuschung, Erfolg und Untergang in einer von Geld und sozialer Hierarchie bestimmten Gesellschaft. Unsere Kollegin Elisabeth Edl hat jetzt dieses Meisterwerk der französischen Literatur im Carl Hanser Verlag in einer Neuübersetzung vorgelegt, der ersten seit fünfzig Jahren. Neu zu entdecken ist ein Autor, über den Nietzsche kurz und bündig sagte: „Das ist ein Mensch nach meinem Geschmack“.

Mitveranstalter: Institut Français.


Übersetzer stellen vor:
Jerome D. Salinger: „Der Fänger im Roggen“
Eike Schönfeld liest aus seiner Neuübersetzung des amerikanischen Klassikers
01.04.2004

Im Gespräch mit unserer Kollegin Christiane Buchner gibt Eike Schönfeld, dessen Übersetzung von der Kritik mit großer Begeisterung aufgenommen wurde, Einblicke in seine Werkstatt und erzählt, wie es ihm gelungen ist, die „Sprachmelange aus Lässigkeit und Sprödigkeit, aus Hingerotztem und Hochreflektiertem im Deutschen nachzubilden“ (Burkhard Spinnen, Süddeutsche Zeitung, 14.3.03).


Workshop: Kinder- und Jugendbuchübersetzen
mit Eva Schweikart
04.03.2004

Eva Schweikart, die aus dem Niederländischen und Englischen übersetzt, nimmt uns mit auf einen kleinen Streifzug durch die Kinder- und Jugendliteratur (Geschichte, Kategorien, Themen und Trends). Im Besonderen möchte sie auf ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von KJL eingehen (Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch). Außerdem bringt sie nützliche Tipps, Informationen und Adressen für potentielle KJL-ÜbersetzerInnen mit.


8. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF
12.02.2004


Workshop „Umgangssprache“
mit Martina Tichy
08.01.2004

Martina Tichy schreibt dazu: „Als Profiteuse des bravourösen Straelener Oktoberseminars zum Thema „Umgangssprache“ will ich mich am 8.1. im Münchner Literaturhaus bemühen, die Essenz aus vier Tagen dichtester Theorie- und Praxisarbeit zu präsentieren. Auf daß in der vorgegeben geringen Zeit die Praxis nicht zu kurz komme, bitte ich nochmals dringend um Kenntnisnahme und lockere Übersetzung des allen emaillierten MÜFlern bereits zugegangenen Arbeitstextes. Sprich: Butter bei die Fische!“



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