2006

„Übersetzer persönlich“
14.12. 2006

Unsere beliebte Vorweihnachtsveranstaltung mit Rosemarie Tietze

Advent, Advent, der Übersetzer rennt – die Übersetzerin natürlich auch. Und wohin rennen sie? Zu unserer „Weihnachtsfrau“ Rosemarie Tietze natürlich – oder sollten wir sie lieber „Mütterchen Frost“ nennen? -, die uns auch in diesem Jahr wieder eine schöne Bescherung bereiten wird. Das Motto lautet: Übersetzer persönlich

Wenn sich am Donnerstag, den 14. Dezember, das Türchen des Übersetzeradventskalenders öffnet, erwartet uns auch in diesem Jahr wieder eine Überraschung: der übersetzende Mensch – das unbekannte Wesen. Wir wissen nicht, welche 3 KollegInnen Rosemarie Tietze präsentieren wird. Aber fest steht: Sie alle sind auf ihrem Lebensweg (vielleicht über Um- Ab- oder auch Schleichwege) irgendwann beim Übersetzen angekommen. Fest steht aber auch: Es wird ein spannender Abend. Nutzen Sie die Gelegenheit, KollegInnen näher kennenzulernen, die für Sie bis jetzt vielleicht nur ein Name auf unserer Mitgliederliste waren oder ein Gesicht bei einer Veranstaltung.

Außerdem möchten wir Sie wieder zum großen Büchertausch einladen. Bringen Sie überzählige Belegexemplare zum Tauschen und Verschenken mit und suchen Sie sich aus den Arbeiten der KollegInnen selbst etwas Passendes aus. Natürlich freuen wir uns auch besonders über alle, die in diesem Jahr vielleicht selbst nichts auf den Büchergabentisch legen können.

Nur keine Scheu: Jeder, der ein Buch mitnimmt, trägt zur „Erleichterung“ der anderen bei. Kommet zuhauf!


„Übersetzer stellen vor“
Ein Abend mit Burkhart Kroeber – Gespräch und Lesung
16.11.2006

Anlässlich seiner Auszeichnung mit dem Münchner Übersetzerpreis 2006 schildert Burkhart Kroeber im Gespräch mit seiner Kollegin Ursula Wulfekamp seinen ungewöhnlichen Werdegang. Was brachte einen Doktor der Ägyptologie und späteren Sachbuch-Lektor dazu, sich einem Leben als literarischer Übersetzer zu verschreiben?

Aber es bleibt nicht beim Biografischen. Burkhart Kroeber – die „deutsche Stimme“ so unterschiedlicher Autoren wie Umberto Eco und Charles Dickens, Alessandro Manzoni und John Steinbeck – liest zudem aus seinen Übertragungen, wobei dank Italo Calvino und Fruttero & Lucentini auch die Spannung nicht zu kurz kommt.


„Im Sektionssaal“
19.10.2006

Unser Vorstandsmitglied Thomas Merk referiert über den gleichnamigen Workshop in Wolfenbüttel.

Autorinnen wie Patricia Cornwell und Kathy Reichs, aber auch Fernsehserien wie „Quincy“ haben sie zu den geheimen Stars der Kriminalromane und Fernsehserien gemacht: Die „Coroner“ und „Medical Examiner“, die nicht nur in den USA einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Gewaltverbrechen leisten.


„20 Jahre Aufbaustudiengang „Literarisches Übersetzen aus dem Englischen“
07.09.2006

Unsere Referentin, Frau Gloria Buschor von der Ludwig-Maximilians Universität, schreibt dazu:

„Kann man Übersetzen lehren? Was können Übersetzer an einer Universität lernen? Nach einer kurzen Vorstellung der Struktur und der Ziele des Aufbaustudiengangs „Literarische Übersetzung aus dem Englischen“, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, sollen diese und andere Fragen diskutiert werden.“


„Über die verschiedenen Methoden des Übersetzens“
08.06.2006

Josef Winiger moderiert die Veranstaltung:

Friedrich Schleiermachers „Über die verschiedenen Methoden des Uebersetzens“ – Geniale Theorie oder Spleen?

Josef Winiger schreibt dazu:

„Entweder der Übersetzer läßt den Schriftsteller möglichst in Ruhe, und bewegt den Leser ihm entgegen; oder er läßt den Leser möglichst in Ruhe und bewegt den Schriftsteller ihm entgegen.“ Für Außenstehende scheint dieser Satz geradezu die Quintessenz unseres Tuns zu enthalten. Und die Schleiermacher-Rede, in der er steht, wird in jedem Abriß über die Geschichte des Literaturübersetzens als Meilenstein der theoretischen Reflexion hingestellt. Seltsamerweise ist aber in dieser Geschichte bis auf den heutigen Tag nirgends ein Einfluß Schleiermachers auf die Praxis auszumachen. Ist dieses Paradox ein Hinweis auf ein grundlegendes Mißverständis?

Wir wollen uns den Text einmal näher ansehen und ihn in seinen geistesgeschichtlichen Kontext stellen.


Erotisch literarisch
18.05.2006

Eine neue Folge unserer beliebten Übersetzerrevue widmete sich einem prickelnden Thema, das für einen nie gekannten Besucheransturm sorgte. Fast wäre die Bibliothek des Literaturhauses zu klein geworden …

Passend zum „Wonnemonat“ werden Mitglieder des MÜF ca. drei Minuten lange erotische Texte aus ihren Übersetzungen lesen:

Maria Andreas aus „Snobs“ von Julian Fellowes

Tanja Handels aus „Die blaue Stunde von Poggio la Fonte“ von Christobel Kent

Rudolf Hermstein aus „Der Gastprofessor“ von Robert Littell

Michael v. Killisch-Horn aus „Die Frau“ von Catherine Robbe-Grillet

Barbara Kleiner aus „Engelsgeschlecht“ von Una Chi

Regina Rawlinson aus „Wie man die Liebe erklärt“ von Carole Cadwalladr

Josef Winiger aus „Der Stammgast“ von Georges Simenon

Christine Wunnicke aus „Der beschädigte Wüstling“ von John Wilmot, Earl of Rochester.


Zehn Jahre MÜF und MV des VdÜ
31.03.-01.04.2006

Wir richten die alljährliche Mitgliederversammlung des VdÜ aus und feiern gleichzeitig unser 10-jähriges Bestehen


Ein laufender Prozess…
09.03.2006

(Interne) Informationsveranstaltung zu den derzeit laufenden Prozessen um Vertragsanpassung nach dem neuen Urhebervertragsrecht.

Mit Gabriele Gockel und Rechtsanwalt Victor Struppler.

Moderation: Thomas Merk


10. ordentliche Mitgliederversammlung des MÜF
09.02.2006


Am Tatort
12.01.2006

Thomas Merk bringt uns in einem internen Workshop die Arbeit der Kriminalpolizei am Tatort näher.



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